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Aufgrund der begrenzten Wirksamkeit und Stagnation der bisherigen Behandlungsmöglichkeiten psychischer Störungen, ist der Bedarf an innovativen Behandlungsmethoden hoch.

Psychedelische Substanzen - LSD (Lysergsäurediethylamid); Pilze (Psilocybin, Psilocybe); Kakten wie der Peyotl, der San Pedro usw. (Meskalin); Ketamin - erscheinen durch ihre einzigartige Wirkungsweise und ihr Zusammenspiel mit psychotherapeutischen Mechanismen vielversprechend.

 

Eine Reihe von Phase-II- Studien (Vorstufe der Zulassung) zeigen für Psychedelika vielversprechende therapeutische Effekte bei einer Vielzahl von psychischen Problemen.

 

Aufbauend auf ihre teils Jahrhunderte lange Tradition könnte die sorgfältig bedachte Anwendung dieser Substanzen in einen modernen klinischen Rahmen integriert werden und für eine Vielzahl an Klienten langerwartete und langfristige, neue Behandlungsoptionen bieten.

 

Ketamintherapie - praktischer Verlauf

 

In den ersten 3 Sitzungen (Anamnese-Vorgespräch / probatorische Sitzungen) werden die psychische und körperliche Eignung der Teilnehmer abgeklärt.

Es erfolgt danach die ärztliche Entscheidung, ob eine Behandlung mit Ketamin indiziert bzw. möglich ist und ob es begleitend zur Psychotherapie stattfinden soll.  

 

Im zweiten Schritt erhalten die Klienten Behandlungsvertrag und Terminvorschläge für 6-12 Ketamininfusionen inkl. begleitender Gespräche (optimalerweise kompakt innerhalb von 12-24 Wochen).

Im dritten Schritt werden die Klienten auf die Wirkung vorbereitet und erhalten Hinweise auf optimale Einstellung / Verhaltensweise zur Therapie.

 

Die Substanzsitzung selbst findet in einem komfortablen, Wohnzimmer ähnlichen Setting statt unter Aufsicht von Arzt oder delegierten / ausgebildeten Assistenten.

 

Während der Therapie besteht die Möglichkeit, Musik zu hören und sich bei geschlossenen Augen hinzulegen.

 

Die Dauer der Infusion mit Ketamin beträgt ca. 60 Minuten.

In den darauffolgenden psychotherapeutischen Sitzungen (spätestens innerhalb einer Woche nach der Ketaminsitzung) werden die Erkenntnisse und Emotionen eingeordnet und die neu gewonnene Sichtweisen in den Psychotherapieprozess und letztlich den Alltag integriert.

 

Ein möglicher substanzübergreifender und transdiagnostischer Mechanismus könnte in der durch psychedelische Substanzen induzierten Neuroplastizität bestehen, die allgemein ein kritisches Fenster für die bessere Wirksamkeit verschiedener psychotherapeutischer Interventionen bieten könnte.

 

 

"Die Substanz hat die Kraft, dir dein Leben so zu zeigen, wie es wirklich ist. Und wenn du siehst wer du bist, kannst du dich auch fragen, was du daran gerne ändern würdest. Mit der richtigen Motivation kann diese Substanz zu einem starken psychologischen Werkzeug werden, mit dem du deinen Geist auf eine Weise sehen und verändern kannst, die dir bisher verborgen war."

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