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Kognitive Verhaltenstherapie

 

 

Bei der kognitiven Verhaltenstherapie (KVT) händelt es sich um eine Kurzzeitbehandlung, die Klienten bei der Bewältigung bestimmter Probleme helfen soll.

 

Der Zweck der kognitiven Verhaltenstherapie besteht darin, unsere Denkweise und die mit unseren Denkprozessen verbundenen Verhaltensweisen zu ändern.

 

In stressigen Situationen kommen automatisch aufdringliche Gedanken in den Sinn, die die Stimmung und die Emotionen in der Situation stark beeinflussen. Dies kann dazu führen, dass jemand überreagiert, sich krank fühlt oder sich aufregt. Dies liegt daran, dass man falsche Annahmen über die Bedeutung des Umstandes anhand einer unzuverlässigen, subjektiven Wahrheit macht.

 

Während der KVT lernen Klienten, störende Denkprozesse, die zu negativen Emotionen und destruktiven Verhaltensweisen führen, zu erkennen und zu verändern.

 

Die Art, wie wir denken ist wie Tragen einer Brille, die uns die ganze Welt in einem bestimmten Licht sehen lässt. Diese Art von Therapie schärft unser Bewusstsein dafür, wie wir Dinge wahrnehmen und wir lernen wie wir mit unseren Gedanken und Verhalten unsere Realität gestalten können.

 

Wir gestalten unsere Welt letztendlich alle selbst…

Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie

Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie hat sich aus der klassischen Psychoanalyse entwickelt.

 

Wie die Psychoanalyse geht auch diese Therapierichtung davon aus, dass die Ursache psychischer Probleme in unbewussten seelischen Konflikten liegt, die in der Therapie genauer ergründet werden sollen.

Dahinter steht die Annahme, dass man die Probleme im täglichen Leben besser bewältigen kann, wenn man sich darüber im Klaren ist, wo sie herrühren.

Im Vergleich zur klassischen Psychoanalyse, bei der die einzelnen Sitzungen frei und ohne eine vorgegebene Struktur verlaufen, ist die tiefenpsychologische Psychotherapie stärker zielgerichtet.

 

Der Ausgangspunkt sind aktuelle psychische oder soziale Konflikte. Von dort aus werden Erinnerungen an Kindheits- und Jugenderlebnisse aufgegriffen und mit der aktuellen Situation in Zusammenhang gebracht.

 

Eine tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie dauert meistens sechs Monate (oder wenn notwendig länger).

 

Diese Therapie erfordert die Bereitschaft für eine Auseinandersetzung mit eigenen Emotionen und Konflikten.

 

Wissenschaftlich nachgewiesen ist die Wirksamkeit tiefenpsychologisch orientierter Therapien bei Depressionen, Angst- und Panikstörungen, posttraumatischen Störungen sowie bei Persönlichkeitsstörungen.

Schematherapie

Die Schematherapie wurde von Verhaltenstherapeuten entwickelt, enthält aber auch Elemente aus anderen therapeutischen Schulen wie aus der Gestalttherapie und Tiefenpsychologie. Deshalb gilt sie als sehr integrativer therapeutischer Ansatz.

Verhaltenstherapeutisch ist das Fallkonzept, die Arbeit mit festen Therapiezielen und das transparente, „technische“ Vorgehen.

Aus der Tiefenpsychologie kommt die Idee, dass frühe Erlebnisse das spätere Erleben und Verhalten so stark prägen, dass man sich damit auseinandersetzen muss.

Wie unterscheidet sich Schematherapie von anderen Therapien:

-Es wird viel mit sog. emotionsfokussierten Techniken wie z.B. Imagination gearbeitet.

-Neben der verhaltenstherapeutischen Arbeit an aktuellen Problemen geht es wie in der Tiefenpsychologie auch immer um den biografischen Hintergrund (Vergangenheit) dieser Probleme.

-Der Therapeut ist direkt, warmherzig und hält mit seiner Meinung nicht zurück.

Was ist bei Schematherapie wie bei jeder anderen Therapie:

-Die Ziele der Therapie sollten klar sein. Wenn jemand im Moment kein psychisches Problem hat, ist eine Therapie nicht möglich.

-Es ist sinnvoll, die eigenen problematischen Muster erstmal zu verstehen und im nächsten Schritt zu verändern. Wenn man etwas gut verstanden hat, fällt die Veränderung viel leichter.

-Das aktuelle Thema in einer Sitzung hängt vor allem davon ab, was im Leben des Klienten gerade passiert.

-Der Klient muss motiviert sein, dranbleiben und sich immer wieder auch anstrengen, um die Erkenntnisse aus der Therapie in seinem Leben umzusetzen. Veränderung passiert auch in der Schematherapie nicht „von allein“.

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